Fachvorträge und Fortbildungen

Schulungen von Haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen (Vereine, Kirchen, andere) zur Implementierung von institutinellen Schutzkonzepten (iSK)  

  • Auffälligkeiten und Hinweiszeichen
  • Fachliches Vorgehen bei Verdacht und Vermutung
  • Gesprächsführung
  • Planung der Intervention
  • Dokumentation
  • Bausteine eines Präventionskonzeptes

Wir orientieren uns an den Inhalten des Online-Kurses „ Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ der Uni Ulm.

Als Moderatorin prüfe ich die Technik im Raum (alles vorhanden, alles einsatzbereit?)

und den Raum ( Frischluft, Heizung, Licht, Bestuhlung etc.)

Ich übernehme die Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stelle ggf.

ReferentInnen vor.  Als  Zeitwächterin achte ich darauf, dass  Inputs im Zeitrahmen bleiben und genügend Zeit für Fragen  und Diskussion bleibt.

Nach  Inputs lasse ich zunächst Fragen stellen, achte auf präzise Fragestellung und möglichst präzise Antworten, keine neuen Vorträge, keine Ko-Referate und moderiere anschließend die Diskussion.

Ich visualisiere die Ergebnisse und leite rechtzeitig den Abschluss ein.

Ich achte auf ein pünktliches Ende der Veranstaltung und schließe die Veranstaltung.

Ein Modul  zur Prävention von Mobbing ist die Entwicklung von Klassenleitbildern.

In insgesamt 6 Schulstunden - möglichst am Schuljahresanfang - erarbeiten Sie mit der Klasse und der Klassenleitung einen Slogan, der für die Werte und Normen der Klasse steht.

Ziel ist, die Atmosphäre in der Klasse durch frühzeitige gruppendynamische Übungen so zu prägen, dass Schikanen und Mobbing nicht zur Regel werden, bzw. frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Das Aufgabenfeld der Schule hat sich verändert. Häusliche Erziehungsdefizite, das Aufeinanderprallen verschiedener Nationen, Verständigungsprobleme und Schulmüdigkeit gestalten den Lehrerberuf  sehr anspruchsvoll.   Lehrer/innen sind  über die bloße Wissensvermittlung hinaus pädagogisch stark gefordert. Der Erziehungsauftrag rückt immer stärker in den Vordergrund.  Immer häufiger sind Lehrer/innen mit verhaltensschwierigen Schü-ler/innen, erhöhter Gewaltbereitschaft, multikulturellen und sozialen Problematiken konfrontiert. Die Schule ist gefordert, eine Atmosphäre zu gestalten,  die ein hohes Maß an Lernbereitschaft zuläßt und fördert.  Oft müssen die Schüler/innen erst grundlegende soziale Fertigkeiten  erlernen, bevor Unterrichten möglich ist. Häusliche Schwierigkeiten erfordern Aufmerksamkeit, Zeit und sozialpädagogische Hilfestellungen.

Im Vordergrund dieser Schulung steht die fallbezogene Arbeit. Die Teilnehmer/innen sind aufgefordert, sich mit ihren Problemstellungen ein zu bringen. Mit Informationen wird vertraulich umgegangen.

  • Provokationen, Regelverstöße, Gewalttätigkeit – wie reagieren?
  • Einführung in die Methodik der gewaltfreien Kommunikation
  • Theorie und Fallarbeit mit praktischen Übungen
  • Gruppendynamik und Arbeitshaltung
  • Eindeutigkeit, Grenzen und Regeln:  Warum sind sie so wichtig
  • und wie kann die Lehrkraft sich ihrer präventiv bedienen?     
  • Reagieren und Sanktionieren - Agieren und Intervenieren
  • Zugsystem und Drucksystem im Umgang mit verhaltensschwierigen Schülern - Was passt zu wem? Welche Methode wann?       
  • Bewährte Methoden
  • Lösungsorientierte Reflexion in der Gruppe
  • Erstellen eines persönlichen Kataloges

Verhaltenstraining für notorische Unterrichtsstörer/innen

Immer wieder gibt es in Klassen ein oder mehrere  Kinder und Jugendliche, die den Unterrichtsverlauf massiv stören. Sie treffen nicht den richtigen Ton, sind leicht erregbar, unhöflich, streitbereit und lenken sich und andere ab. Damit erschweren sie ihren Mitschülern/innen konzentriertes Lernen. Die Erfahrung zeigt, dass Beratungsgespräche durch die Jugendsozialarbeit und Elterngespräche und Sanktionen  der Lehrer  bei dieser Klientel nicht nachhaltig wirken. Ich nehme an, dass diesen Schüler/innen oft das Wissen und die Übung adäquater Verhaltensweisen fehlen.

Auffällige Schüler/innen werden im Sinne einer Ordnungsmaßnahme (also anstelle von oder zusätzlich zu Nacharbeit, Verweis oder Schulausschluss) von der Schulleitung dazu verpflichtet. Die Klassenleitung muss einverstanden sein. Die Eltern werden von der Schulleitung informiert und erhalten einen Beratungstermin bei den Mitarbeiterinnen der Jugendsozialarbeit. Diese Gruppenmaßnahme wird systemisch gestaltet, d.h. alle Beteiligten (Schüler, Lehrer und Eltern) werden mit einbezogen. Die Schüler/innen erlernen konstruktive Verhaltensmöglichkeiten und reflektieren ihr Verhalten. Sie werden dadurch nachhaltig und langfristig gruppen– und unterrichtsfähiger. Eltern werden in ihrer erzieherischen Kompetenz gestärkt. Der Unterricht verläuft störungsfreier.

Selbstfürsorge bei negativen Gedanken

Negative Gedanken über sich selbst bis hin zu heftigen Selbstbeschimpfungen haben ihren Ursprung in der Vergangenheit. Die Vergangenheit können wir leider nicht verändern. Den heutigen Umgang mit uns selbst aber schon – wir können uns bis zu einem gewissen Grad umerziehen.

Gegen Grübelei hilft Nachdenken. Oft haben die negativen Gedanken die Tendenz sich zu verselbständigen. Es grübelt bereits, ehe wir es merken. Wir achten in Zukunft also darauf, wann das Kopfdrama beginnt, sagen dann Stopp! Und denken darüber nach.

An diesem Elternabend geht es darum das eigene Handlungsspektrum zu erweitern.

Wie sprechen wir miteinander? Warum so und nicht anders? Wie entstehen durch unser Gesprächsverhalten Konflikte und wie lassen sie sich vermeiden oder wieder auflösen?

Dazu stelle ich die Transaktionsanalyse nach E. Berne und die Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg theoretisch und anhand von Praxisbeispielen vor.

Außerdem gehen wir der Frage nach: Ist Loben gut?  Wir befassen uns mit der Methode: beschreibendes Lob.

{slider=Gute Elternschaft bei Trennung und Scheidung}

Gestaltungsspielräume aus sozialpädagogischer und juristischer Sicht

Psychoedukation im sozialen Bereich verstehe ich als eine Methode, komplizierte  wissenschaftliche Fakten so zu übersetzen, dass sie von Betroffenen  und deren Angehörigen gut verstanden werden. Dadurch soll ihnen geholfen werden, die wichtigsten Informationen über das Problemverhalten und die erforderlichen  Maßnahmen begreifen und nachvollziehen zu können. Das Verstehen-Können des eigenen Zustands ist die Grundvoraussetzung für den selbstverantwortlichen Umgang mit der Problemlage und ihre erfolgreiche Bewältigung.   

- Vorstellung und Einübung verschiedener Methoden, Ideen und Techniken der Gesprächsführung: Gewaltfreie Kommunikation, Transaktions-analyse,  Mediation u.m.

  • Gewaltfreie Kommunikation

Die Methode der gewaltfreien Kommunikation ist leicht erlernbar und in schwierigen Gesprächs- und Konfliktsituationen äußerst hilfreich.

Es ist ein Sprachmodell, mit dem sich Konflikte lösen lassen.

Marshall Rosenberg hat dieses Sprachmodell im Umfeld von Rassenunruhen in USA vor vielen Jahren entwickelt, es seither an Brennpunkten der Gewalt (z.B. Palästina, in Gefängnissen) erprobt. Kernpunkt dieses Modells ist eine Sprache, die das Bedürfnis nach Verständnis und Wertschätzung bei jedem Menschen respektiert!

Bei der gewaltfreien Kommunikation oder "Kommunikation von Herz zu Herz" handelt es sich um einen Gesprächsprozess, der die Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse, Gefühle und konkret umsetzbaren Schritte zur Veränderung für mich und mein Gegenüber lenkt. Dieser Prozess hilft, transparent zu machen, was Konflikten wirklich zugrunde liegt. Gleichzeitig ist es eine Art zu kommunizieren, die die Freiheit, Selbstbestimmung und Wertschätzung einer jeden Person im Blick hat, so dass Beziehungen auf einen Boden gestellt werden, auf dem eine wohlwollende und kooperative Haltung wachsen kann. Diese Art zu kommunizieren lädt uns ein, Verantwortung für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu übernehmen und dem Gegenüber die Verantwortung für seine zu lassen.

  • Transaktionsanalyse

In der Transaktionsanalyse wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch aus verschiedenen Ich -Zuständen heraus spricht und handelt: dem Eltern-Ich, dem Erwachsenen-Ich und dem Kind-Ich. Diese Auffassung erinnert an das psycho-analytische Persönlichkeitsmodell. Die Psychoanalyse beschäftigt sich  mit dem seelischen Innenleben und den Handlungsmotiven, während die Transaktionsanalyse, die nach außen hörbaren Äußerungen untersucht und beschreibt.

Dieses Modell ist hilfreich, um schwierige Prozesse zu veranschaulichen, da es sich schnell aufzeichnen lässt. Ich erlebe immer wieder, dass Klienten große Lust haben, damit zu arbeiten. Oft gewinnen sie daraus neue Erkenntnisse und Sichtweisen.

  • Mediation

Es handelt sich dabei um die Vermittlung in Streitfällen durch unparteiische Dritte, die von allen Seiten akzeptiert werden. Die vermittelnden MediatorInnen helfen den Streitenden, eine einvernehmliche Lösung ihrer Probleme zu finden. Aufgabe der MediatorInnen ist es nicht, einen Schiedsspruch oder ein Urteil zu sprechen. Vielmehr liegt es an den Konfliktparteien selbst, eine ihren Interessen optimal entsprechende Problemlösung zu erarbeiten. Alle sollen durch die Übereinkunft „gewinnen“.

Ziel des Briefes ist, schwierige Inhalte in einer Weise zu kommunizieren, die Menschen emotional so erreicht, dass sie zum persönlichen Gespräch bereit sind.

Die Briefform hat den Vorteil, dass die Verfasser und die Empfänger so viel Zeit wie nötig haben, um den unangenehmen Inhalt zu formulieren bzw. zu begreifen und zu verkraften. Wichtig: Es wird nicht schnell agiert bzw. reagiert. Beide Seiten haben Zeit, um sich Gedanken zu machen und mit vertrauten Menschen darüber zu sprechen.

Zugrunde liegen die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg und Transaktionsanalyse nach Eric Berne.

Es geht darum, eine eigene innere Haltung, die von Wohlwollen geprägt und möglichst frei von Vorverurteilung und Abwertung ist a) in sich selbst zu finden und b) nach außen zeigen zu können.

Nach einer Einführung in Themenbereiche wie „Selbstwirksamkeit“, „Psychoedukation“, „Arbeit mit der Schweigenden Mehrheit“ und „Paragraph 8a Kindeswohlgefährdung“ erhalten Sie konkrete Methoden und Anregungen für die Praxis, wie Sie Kinder in Krisensituationen (z.B. familiäre und schulische Probleme, Mobbing, Gewalterfahrung, Suizidgedanken, Selbstverletzung) begleiten und stützen können.

Wir besprechen: worauf Sie im Umgang mit Betroffenen bei Verdacht auf o.g. Probleme achten,  wie weit Ihr Einfluss- und Verantwortungsbereich geht und

wann Sie welche Fachstellen wie hinzuziehen können. Dabei gibt es genügend Raum, eigene Erfahrungen einzubringen und Fragen aus dem beruflichen Alltag zu beantworten.

Methoden der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)

In dieser Fortbildung geht es darum, wie Jugendsozialarbeit an der Schule mit psychischen Auffälligkeiten, Störungen oder Krisen bei Kindern und Jugendlichen arbeiten kann.

Jugendsozialarbeit in der Schule (JaS) kann eine erste Anlaufstelle für psychische Krisen oder Störungen bei Schülerinnen und Schülern sein.  In dieser Fortbildung werden Fälle und methodische Zugänge besprochen. Ein systemischer Ansatz, der oft im Widerspruch zu dem Bedürfnis nach schnellen Diagnosen steht.

In den letzten 20 Jahren hat sich in der Jugendsozialarbeit etwas verändert. Die Angebote für Kinderbetreuung, für Therapie und Diagnostik sind mehr geworden und das Schulsystem wurde dankenswerterweise durchlässiger. Heute erlebe ich immer wieder, dass es eine Tendenz gibt, Krisen und Störungen im Verhalten von Kindern und Jugendlichen vorschnell zu pathologisieren.

Manche Lehrkräfte „diagnostizieren“ sehr schnell Störungen wie ADHS oder Depression. Sie sehen Therapie- oder Förderschulbedarf für Lernstörungen, aber oft nicht mehr den komplexen Einzelfall.

Die Behandlung von Schulverweigerung erfordert klare Ursachendiagnose, einheitliches Vorgehen und konsequente Kontrolle. Es handelt sich um ein systemisches Problem, d.h. die Lösung liegt nicht nur in der Person des Symptomträgers, sondern wird mit allen Beteiligten gefunden.

Die Aufgabe der Jugendsozialarbeit an Schulen ist, zwischen den Betroffenen Verständigung zu ermöglichen und klare, praktikable Vereinbarungen zu treffen. Manchmal erfordert es detektivische Höchstleistungen, Verstecke im Schulhaus und außerhalb zu finden,

sowie Ursachen, Hintergründe und Schnittstellen festzustellen.

Was darf ich (nicht)
Was kann ich (nicht)
Was muss ich (nicht)
Was soll ich (nicht)

  • Theorie der Gruppenphasen
  • Praxis - Spiele und Übungen
  • Leitung und Führung

{slider=Methodentraining für MediatorInnen}

Ist noch in Arbeit

Durch die fachgerechte Einbeziehung  der „schweigenden Mehrheit“ und gleichzeitige Steigerung der Awareness, der Dokumentation und konsequentes Handeln des Management lassen sich Mobbingsituationen gut bewältigen.

Bei diesem Elternabend geht es um die Frage, was ist eigentlich Erziehung und wie funktioniert sie. Anhand konkreter Beispiele -auch von Seiten des Publikums- wird verdeutlicht, wo die Schwierigkeiten liegen und wie damit umgegangen werden kann. Der Vortrag hat Workshopcharakter und produziert regelmäßig gute Stimmung und hilfreiche Erkenntnisse!